uvex Schutzbekleidung protection fire+arc Langarm-Poloshirt Modell 7937 mit Antistatik-, Hitze-, Flamm- und Störlichtbogen-Schutz, Größen XS bis 3XL

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uvex Schutzbekleidung protection fire+arc Langarm-Poloshirt Modell 7937 mit Antistatik-, Hitze-, Flamm- und Störlichtbogen-Schutz, Größen XS bis 3XL

  • Langarm-Poloshirt mit Antistatik-, Hitze-, Flamm- und Störlichtbogen-Schutz
  • Kragen mit Einstickung
  • Knopfleiste mit verdeckten Kunststoffdruckknöpfen
  • Verstärkung im Schulterbereich
  • Ärmeleinsatz aus Rippstrick
  • zertifizierter Störlichbogenschutz Prüfklasse 1 (in Verbindung mit EN 61482-1-2:2007)
  • zertifizierter Hitze- und Flammschutz nach EN ISO 11612:2008
  • elektrostatisch ableitfähig
  • UV-Schutzfaktor UPF 50+
  • Größen: XS bis 3XL, Übergrößenzuschlag: ab Größe XL +10%
  • Farben: orange, grau, kornblau
  • Material: 54 % Modacryl (Protex), 44 % Baumwolle, 2 % Antistatik, ca. 270 g/m²
  • Waschhinweise: 60° Waschen, nicht bleichen, Trocknen im Trockner bei niedriger Temperatur (schonend), 1 bügeln, Reinigung mit Perchlorethylen, wäschereigeeignet
  • Einsatzgebiete: Arbeiten an elektrischen Anlagen, Energietechnik (Störlichtbogen-, Hitze-, Flammschutz)
  • Hinweis: Diese Schutzbekleidung muss immer in Kombination mie einer geeigneten Latzhose/Bundhose getragen werden.

DIN EN 61482-1-2 – Schutzbekleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens
Bei Schutzbekleidung nach der Norm DIN EN 61482-1-2 – Schutzbekleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens – handelt es sich um eine thermische Bekleidung. Diese ist geeignet für Arbeiten im Niederspannungsbereich, dort wo thermische Gefahren durch Störlichtbogen auftreten können. Ein wesentliches Prüfkriterium ist die Prüfung der Störlichtbogenfestigkeit nach DIN EN 61482-1-2. Die Messung erfolgt nach dem Lichtbogen-Box-Test nach CENELEC, wobei energetische Hitzeisolationsmessungen und eine quantitative Bewertung des Verbrennungsrisikos durchgeführt werden. Die Bekleidung ist jedoch keine elektrisch isolierende Schutzausrüstung nach EN 50286.
DIN EN 61482-1-2 regelt Prüfverfahren zur Bestimmung der Lichtbogen-Schutzklasse des Materials und der Bekleidung unter Verwendung eines gerichteten Prüflichtbogens (Box-Test).
Messung der Wärmeenergie beim Box-Test für Material: Beurteilung, ob durch den Wärmetransport Verbrennungen zweiten Grades entstehen können, erfolgt anhand der Stoll-Kurve / Bewertung des Box-Tests für Kleidung inklusive allen Zubehörs, Nähgarn, Verschlüsse et cetera
Weitere Anforderungen: Außen- und Innenmaterial müssen Index 3 der begrenzten Flammenausbreitung, Zwischenlagen Index 1 erfüllen. Verwendung eines hitzebeständigen Nähgarns (bis 260 °C)
Liegt die Front des Erzeugnisses (zum Beispiel bei Jacken) in einer höheren Schutzklasse als der Rücken, muss die gesamte Front inklusive der Ärmel dieser höheren Klasse entsprechen. Die abweichende Leistung des Rückenteils muss deutlich gekennzeichnet sein.
EN ISO 11612 – Schutzbekleidung für hitzeexponierte Arbeiter
Schutzbekleidung der Norm EN ISO 11612 – Bekleidung zum Schutz vor Hitze und Flammen – dient dem Schutz der Arbeiter bei kurzzeitigem Kontakt mit Flammen und vor wenigstens einer Art Hitze. Ein Prüfkriterium zur Einstufung als Schutzbekleidung für hitzeexponierte Arbeiter ist die begrenzte Flammenausbreitung nach EN ISO 15025 (ehemals DIN EN 532), analog dem Prüfkriterium der Schweißerschutzbekleidung (Code-Buchstabe A). Die Art der Hitze wird durch die Codes (B bis F) definiert. Sie kann konvektiv (Code-Buchstabe B), strahlend (Code-Buchstabe C), durch größere Aluminium- (Code-Buchstabe D) oder Eisen- (Code-Buchstabe E) Spritzer verursacht auftreten, als Kontaktwärme (Code-Buchstabe F) oder als eine Kombination dieser Formen. Neben den Code-Buchstaben werden bei dieser Schutzbekleidung die Leistungsstufen 1 bis maximal 4 angegeben. Je höher die Leistungsstufen, desto höher ist die jeweilige Schutzwirkung.
Erreicht wird die Schutzwirkung durch ein flammhemmendes Gewebe in Verbindung mit bestimmten Verarbeitungsmerkmalen.
Für den Wärmedurchgang sind zusätzliche Leistungsstufen definiert: Stufe 1: Einwirkung eines geringen wahrnehmbaren Risikos / Stufe 2: Einwirkung eines mittleren wahrnehmbaren Risikos / Stufe 3: Einwirkung eines hohen wahrnehmbaren Risikos / Ausnahme: Eine 4. Stufe gilt für die Exposition bei intensiver Strahlungshitze (siehe Code C).
Gemessen wird der Wärmewiderstand bei einer Temperatur von 180 °C (+/– 5 °C), oder optional von 260 °C (+/– 5 °C). Optional kann die vollständige Bekleidung zur Vorhersage von Verbrennungen getestet werden.
DIN EN 1149 – Elektrostatische Eigenschaften
Unter dem Haupttitel DIN EN 1149 „Elektrostatische Eigenschaften“ werden folgende Teile zusammengefasst: Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstandes / Teil 2: Prüfverfahren für die Messung des Durchgangswiderstandes / Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus / Teil 4: Prüfung von Kleidung (Norm zurzeit in Arbeit) / Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktion
Bei dieser Bekleidung handelt es sich um eine elektrostatisch ableitfähige Schutzbekleidung. Durch die Bekleidung wird die elektrostatische Personenaufladung vermindert und damit auch die Entstehung von zündfähigen Entladungsfunken. Dies ist in Bereichen erforderlich, wo explosionsfähige Atmosphären auftreten können. Die Norm definiert die elektrostatischen Anforderungen an die Bekleidung zur Vermeidung der zündfähigen Entladungen.
DIN EN 1149-1 – Das Prüfverfahren der EN 1149-1 basiert auf der Ermittlung des Oberflächenwiderstandes in Ohm (je geringer der Widerstand, umso schneller können Ladungen fließen beziehungsweise abfließen). Das Verfahren kann nur bei den Materialien eingesetzt werden, die auch eine leitfähige Oberfläche haben, etwa Kohlenstoff oder Stahlfaser.
DIN EN 1149-3 – Das Prüfverfahren der EN 1149-3 misst die Geschwindigkeit des Ladungsabbaues auf 50 Prozent der Ausgangsladung (je schneller desto besser) und die Schirmdämpfungswirkung gegen das elektrische Feld (je höher desto besser).
DIN EN 1149-5 – In EN 1149-5 werden die Leistungsanforderungen an das Material und die Konstruktionsanforderungen an die Bekleidung definiert. Das Material muss entweder nach EN 1149-1 oder EN 1149-3 zertifiziert sein.

Artikelnummer: 223134100 Kategorie:
Gewicht 0,5 kg
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Bekleidungstyp

Schutzbekleidung

EN-Norm

EN 1149-5, EN ISO 11612, IEC 61482

Material

2 % antistatische Fasern, 44 % Baumwolle, 54 % Modacryl (Protex)

Flächengewicht (g/m²)

ca. 270

UV-Schutz

UPF 50+

Farben

, ,

Größe

Gr. 3XL, Gr. L, Gr. M, Gr. S, Gr. XL, Gr. XS, Gr. XXL

Anwendung

Elektroindustrie, Elektroinstallation, Energieversorger

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