uvex Chemikalienschutzhandschuhe profaviton BV-06 schwarz mit Brombutyl und Viton Beschichtung, resistent gegen Kohlenwasserstoffe, Säuren und Salzlösungen, flexibel
- untrikotierter Chemikalienschutzhandschuh aus Butylkautschuk mit Viton®-Überzug
- nahtlos beschichtet mit Brombutyl (ca. 0,40 mm) und Viton®-Überzug (ca. 0,20 mm)
- Farbe: schwarz
- erhältlich in den Größen: 8 bis 11
- zertifiziert nach EN 388 (2 1 2 0 X), EN ISO 374-1:2016/Type A (A F K L M N)
- gute Griffsicherheit in feuchten und nassen Bereichen
- gute Resistenz gegenüber aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen (Hexan, Benzol, Toluol, Xylol und andere), halogenierten Kohlenwasserstoffen (Trichlorethylen, Perchlor ethylen, Methylenchlorid und andere), organischen und anorganischen Säuren (verdünnt bis konzentriert) sowie gesättigten Salzlösungen
- gute Passform
- hohe Flexibilität
- Einsatzgebiete: chemische Industrie
DIN EN 388:2003 – Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken
Die Europäische Norm DIN EN 388:2003 beschreibt die Anforderungen, Prüfverfahren und Kennzeichnungen von Schutzhandschuhen gegen mechanische Risiken beim Ausführen von Arbeiten. Die festgelegten Prüfverfahren können ebenfalls auf Armprotektoren angewandt werden (also auf Teile der Schutzkleidung, die nicht fest mit Handschuh oder Schutzkleidung verbunden sind).
Analog zu den Prüfergebnissen werden die Schutzhandschuhe mit einer Leistungsstufe in Bezug auf jede der einzelnen mechanischen Gefahren klassifiziert. Die jeweiligen Werte (Ziffern von 0 bis 5; mit 4 beziehungsweise 5 als bestem Wert) können neben dem Piktogramm des Handschuhs abgelesen werden.
Die mechanischen Risiken und Belastungen beziehungsweise deren Prüfverfahren sind in DIN EN 388:2003 wie folgt definiert:
Abriebfestigkeit: Zum Prüfen der Abriebfestigkeit des Schutzhandschuhs wird das Material mit Schleifpapier unter Druck bearbeitet. Die Anzahl der Zyklen, die erforderlich sind, um ein Loch in das Material zu schleifen, dient als Bezugsgröße. (Höchste Leistungsstufe 4 = 8.000 Zyklen)
Schnittfestigkeit: Zum Prüfen der Schnittfestigkeit eines Sicherheitshandschuhs wird ein rotierendes Kreismesser eingesetzt, welches bei konstanter Geschwindigkeit durch den Handschuh schneidet. Als Bezugsgröße dient der Vergleich mit einem Referenzmaterial und ein sich daraus ergebender Index. (Höchste Leistungsstufe 5 = Index 20)
Reißfestigkeit: Zum Prüfen der Reißfestigkeit wird das Material des Schutzhandschuhs zunächst eingeschnitten. Als Bezugsgröße gilt die Kraft, die erforderlich ist, um das Material zu zerreißen. (Höchste Leistungsstufe 4 = 75 Newton)
Durchstichfestigkeit: Zum Prüfen der Durchstichfestigkeit wird der Handschuh mit einem Nagel (festgelegtes Maß) durchstochen. Die dafür aufgewendete Kraft dient als Bezugsgröße. (Höchste Leistungsstufe 4 = 150 Newton)
EN ISO 374-1:2016 – Normänderung für Chemikalienschutzhandschuhe
Chemikalienschutzhandschuhe müssen die Anforderungen der europäischen Norm EN ISO 374-1 erfüllen. Diese Norm wurde grundlegenden Änderungen hinsichtlich der Zertifizierung unterzogen.
Der Teil 1 (Terminologie und Leistungsanforderungen für chemische Risiken) beinhaltet wesentliche Neuerungen: Erweiterung der Prüfchemikalien von 12 auf 18, Wegfall des Becherglases für „wasserfeste Schutzhandschuhe mit geringem Schutz gegen chemische Gefahren“, Typisierung der Handschuhe in Typ A, B oder C, Änderung der Kennzeichnung auf dem Produkt: Piktogramm Erlenmeyerkolben mit abweichender Anzahl an Buchstaben für Prüfchemikalien je nach Typ
Neue Kennzeichnung der Schutzhandschuhe:
Permeationsbeständigkeit von Typ A: bei mind. 6 Prüfchemikalien mind. jeweils 30 Minuten.
Permeationsbeständigkeit von Typ B: bei mind. 3 Prüfchemikalien mind. jeweils 30 Minuten.
Permeationsbeständigkeit von Typ C: bei mind. 1 Prüfchemikalie mind. jeweils 10 Minuten.






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