uvex Overall 4B Einweg-Chemikalienschutzanzug Typ 4B, partikeldicht, sprühdicht, Silikonfrei, weiß-orange, Gr. S – 3XL
- Hervorragender Tragekomfort durch ein atmungsaktives, leichtes und flexibles Material
- partikeldicht und sprühdicht
- frei von lackbenetzungsstörenden Substanzen und Silikon
- reinraumgeeignet Klasse 7 nach ISO 14644-1
- Material: PP-Spinnvlies/PE-Folien-Laminat, UV-Schutzfaktor UPF 50+
- Farbe: weiß, orange
- zertifiziert nach folgenden Normen: EN 14126, EN 14605 – Typ 4B, ISO 13982-1 – Typ 5, EN 13034 – Typ 6, EN 1149-5
- orange überklebte Nähte für optimalen Schutz und gute Sichtbarkeit
- Mittelfingerschlaufen gegen Hochrutschen der Ärmel
- optimaler Schutz durch selbstklebende Reißverschlussblende und getapte Nähte
- antistatische Eigenschaften
- Schutz vor Infektionserregern
- Komfort-Merkmale – hautfreundliches Vlies-Material auf der Innenseite / perfekter Sitz durch Gummizug in der Taille / sichere und angenehme Abschlüsse dank Gummizügen an Kapuze, Armen und Beinen / Zwei-Wege-Reißverschluss
- Einsatzgebiete: Reinigungsarbeiten in der Industrie mit niedrigem Druck und Gebäudereinigung / Schiffsbau und Automobilbau / Chemie- und Pharmaindustrie / Umgang mit Farben und Lacken / Land- und Gartenbauwirtschaft / Schädlings- und Ungezieferbekämpfung / Elektronik und Reinraumbereiche / Asbestarbeiten und Demontagen / Altlastensanierung / Pharmaindustrie und Laborarbeiten / Probenentnahmen / Tierzucht und Veterinärdienst / Müll- und Abfallwirtschaft
DIN EN 14126 – Schutzbekleidung gegen Infektionserreger
Die Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Schutzkleidung gegen Infektionserreger sind in der Norm DIN EN 14126 geregelt. Nach DIN EN 14126 geprüfte Schutzbekleidung garantiert Widerstand gegen die Durchdringung von biologisch kontaminierten Flüssigkeiten (Keimdurchtritt im feuchten Zustand).
Die speziellen Anforderungen an die Schutzkleidungsmaterialien gegen infektiöse Agenzien garantieren den Schutz der Haut und des Trägers vor möglichem Kontakt mit biologischen Stoffen und tragen dazu bei, Keimverbreitung zu verhindern. Schutzanzüge, die nach DIN EN 14126 zertifiziert sind, können am Piktogramm für biologische Gefahren erkannt werden.
Die Norm DIN EN 14126 umfasst folgende Tests für das Material der Schutzbekleidung: Penetrationstest mit künstlichem Blut (ISO/FDIS 11603) / Widerstand gegen Viren (ISO/FDIS 16604) / Widerstand gegen Bakterien (ISO/DIS 22610) / Widerstand gegen Bio-Aerosole (ISO/DIS 22611) / Widerstand gegen kontaminierten Staub (ISO/DIS 22612)
DIN EN 14605 – Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien
Die Norm DIN EN 14605 regelt die Anforderungen an Ganzkörperschutzanzüge oder Vollschutzanzüge (mit – wenn vorhanden – dichten Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen der Kleidung).
Chemikalienschutzkleidung wird grundlegend nach Anwendungsfällen eingeteilt. Die Klassifizierungen nach DIN EN 14605 können der folgenden Tabelle entnommen werden:
TYP 3 – Chemikalienschutzanzüge mit flüssigkeitsdichten Verbindungen / TYP 4 – Chemikalienschutzanzüge mit spraydichten Verbindungen / TYP PB (3) – Schutzkleidung für Teile des Körpers mit flüssigkeitsdichten Verbindungen / TYP PB (4) – Schutzkleidung für Teile des Körpers mit spraydichten Verbindungen
Prüfanforderungen der Schutzkleidung nach DIN EN 14605 umfassen: Abriebfestigkeit / Biegerissfestigkeit / Biegerissfestigkeit bei -30 °C / Weiterreißfestigkeit / Zugfestigkeit / Durchstichfestigkeit / Widerstand gegen die Permeation von Flüssigkeit
Die Prüfkriterien an die Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien können durch spezifische Testverfahren nachgewiesen werden.
Testverfahren für Chemikalienschutzkleidung
Jet-Test (Anwendung für flüssigkeitsdichte Schutzanzüge – Typ 3)
Beim sogenannten Jet-Test für die Prüfung flüssigkeitsdichter Schutzanzüge wird die Schutzkleidung von einem Probanden über einem saugfähigen Overall getragen. Das Material wird auf vorher festgelegte Weise belastet, während über eine Prüfapparatur ein bestimmtes Volumen markierender Flüssigkeit auf den Probanden geblasen wird (mittels starkem Luftstrom). Die Dichte des Schutzanzugs wird mittels einer Sichtprüfung des darunter getragenen Overalls festgestellt.
Spray-Test (Anwendung für sprühdichte Schutzanzüge – Typ 4)
Die Funktionalität von sprühdichten Schutzanzüge vom Typ 4 wird mittels eines Flüssigkeitsspray-Tests überprüft. Die Durchführung des Spray-Tests verhält sich analog zum Jet-Test, mit dem Unterschied, dass die markierende Flüssigkeit in fein vernebelten Sprühstößen aus der Prüfapparatur geblasen wird.
ISO 13982-1 – Partikeldichte Schutzanzüge
Die Europäische Norm ISO 13982 regelt die Mindestanforderungen an Chemieschutzanzüge des Typ 5. Dies umfasst Ganzkörperschutzanzüge, die den Träger gegen Partikel (Teilchen) und Aerosole fester Chemikalien schützt.
Die in der Norm spezifizierten Kleidungsstücke bedecken den Rumpf, die Arme und die Beine (mit oder ohne Haube beziehungsweise Fußschutz). Die teilchendichte Chemikalienschutzkleidung muss widerstandsfähige Eigenschaften gegen die Penetration schwebender fester Teilchen (Schwebstaub) aufweisen, um seinen Träger ausreichend zu schützen.
DIN EN 1149 – Elektrostatische Eigenschaften
Unter dem Haupttitel DIN EN 1149 „Elektrostatische Eigenschaften“ werden folgende Teile zusammengefasst:
Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstandes
Teil 2: Prüfverfahren für die Messung des Durchgangswiderstandes
Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus
Teil 4: Prüfung von Kleidung (Norm zurzeit in Arbeit)
Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktion
Bei dieser Bekleidung handelt es sich um eine elektrostatisch ableitfähige Schutzbekleidung. Durch die Bekleidung wird die elektrostatische Personenaufladung vermindert und damit auch die Entstehung von zündfähigen Entladungsfunken. Dies ist in Bereichen erforderlich, wo explosionsfähige Atmosphären auftreten können. Die Norm definiert die elektrostatischen Anforderungen an die Bekleidung zur Vermeidung der zündfähigen Entladungen.
DIN EN 1149-1 – Das Prüfverfahren der EN 1149-1 basiert auf der Ermittlung des Oberflächenwiderstandes in Ohm (je geringer der Widerstand, umso schneller können Ladungen fließen beziehungsweise abfließen). Das Verfahren kann nur bei den Materialien eingesetzt werden, die auch eine leitfähige Oberfläche haben, etwa Kohlenstoff oder Stahlfaser.
DIN EN 1149-3 – Das Prüfverfahren der EN 1149-3 misst die Geschwindigkeit des Ladungsabbaues auf 50 Prozent der Ausgangsladung (je schneller desto besser) und die Schirmdämpfungswirkung gegen das elektrische Feld (je höher desto besser).
DIN EN 1149-5 – In EN 1149-5 werden die Leistungsanforderungen an das Material und die Konstruktionsanforderungen an die Bekleidung definiert. Das Material muss entweder nach EN 1149-1 oder EN 1149-3 zertifiziert sein.
DIN EN 13034 – Begrenzt sprühdichte Schutzanzüge
Die Norm DIN EN 13034 bezieht sich auf die Mindestanforderungen an begrenzt sprühdichte Schutzanzüge des Typ 6 (Klassifizierung der Chemieschutzanzüge). Schutzbekleidung, die der Europäischen Norm entspricht, bietet in Bereichen, in denen das Risiko einer chemischen Einwirkung als eher gering bewertet wird, eingeschränkten Schutz gegen die Einwirkung von flüssigen Aerosolen, Spray und leichten Spritzern.
Anforderungen der Norm sind unter anderem die Schutzwirkung durch eine spezielle Ausrüstung des Gewebes in Verbindung mit der geforderten Verarbeitung des Anzugs, insbesondere der Nahtverarbeitung. Prüfkriterien hierfür sind unter anderem der Widerstand der Materialien gegen das Durchdringen von Flüssigkeiten und die Beständigkeit gegen das Durchdringen von Spray (siehe Prüfverfahren Spray-Test).
ISO 14644-1: Einwegschutz – reinraumgeeignet
Die Norm behandelt das Thema Reinräume, zum Beispiel im Pharmazie- oder Halbleiterbereich.






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