uvex Overall 5/6 classic Einweg-Chemikalienschutzanzug Typ 5/6 aus leichtem und atmungsaktiven Material, partikeldicht, weiß, Gr. S – 3XL
- extrem leichtes und atmungsaktives Material garantiert eine ausgezeichnete Kombination aus Komfort und Sicherheit
- partikeldicht und begrenzt sprühdicht
- frei von lackbenetzungsstörenden Substanzen
- Material: PP-Spinnvlies/PE-Folien-Laminat, UV-Schutzfaktor UPF 50+
- Farbe: weiß
- zertifiziert nach folgenden Normen: EN 14126, ISO 13982-1 – Typ 5, EN 13034 – Typ 6, EN 1149-5, EN 1073-2
- optimaler Schutz durch selbstklebende Reißverschlussblende
- antistatische Eigenschaften
- Schutz vor Infektionserregern
- Komfort-Merkmale – hautfreundliches Vlies-Material auf der Innenseite / perfekter Sitz durch Gummizug in der Taille / sichere und angenehme Abschlüsse dank Gummizügen an Kapuze, Armen und Beinen / Zwei-Wege-Reißverschluss
- Einsatzgebiete: Arbeiten mit staub- und pulverförmigen Chemikalien / Lackierarbeiten, Schutz gegen Farbspritzer / Glasfaserproduktion und -verarbeitung / industrielle Reinigungs- und Wartungsarbeiten / Automobilindustrie / Schleif- und Polierarbeiten / Zementherstellung / Steinbruch- und Minenarbeiten / Abbrucharbeiten und Sanierungen / Arbeiten mit Asbest / Holz- und Metallverarbeitung / Baugewerbe / Reinraumanwendungen / Pharmaindustrie
DIN EN 14126 – Schutzbekleidung gegen Infektionserreger
Die Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für Schutzkleidung gegen Infektionserreger sind in der Norm DIN EN 14126 geregelt. Nach DIN EN 14126 geprüfte Schutzbekleidung garantiert Widerstand gegen die Durchdringung von biologisch kontaminierten Flüssigkeiten (Keimdurchtritt im feuchten Zustand).
Die speziellen Anforderungen an die Schutzkleidungsmaterialien gegen infektiöse Agenzien garantieren den Schutz der Haut und des Trägers vor möglichem Kontakt mit biologischen Stoffen und tragen dazu bei, Keimverbreitung zu verhindern. Schutzanzüge, die nach DIN EN 14126 zertifiziert sind, können am Piktogramm für biologische Gefahren erkannt werden.
Die Norm DIN EN 14126 umfasst folgende Tests für das Material der Schutzbekleidung: Penetrationstest mit künstlichem Blut (ISO/FDIS 11603) / Widerstand gegen Viren (ISO/FDIS 16604) / Widerstand gegen Bakterien (ISO/DIS 22610) / Widerstand gegen Bio-Aerosole (ISO/DIS 22611) / Widerstand gegen kontaminierten Staub (ISO/DIS 22612)
ISO 13982-1 – Partikeldichte Schutzanzüge
Die Europäische Norm ISO 13982 regelt die Mindestanforderungen an Chemieschutzanzüge des Typ 5. Dies umfasst Ganzkörperschutzanzüge, die den Träger gegen Partikel (Teilchen) und Aerosole fester Chemikalien schützt.
Die in der Norm spezifizierten Kleidungsstücke bedecken den Rumpf, die Arme und die Beine (mit oder ohne Haube beziehungsweise Fußschutz). Die teilchendichte Chemikalienschutzkleidung muss widerstandsfähige Eigenschaften gegen die Penetration schwebender fester Teilchen (Schwebstaub) aufweisen, um seinen Träger ausreichend zu schützen.
DIN EN 13034 – Begrenzt sprühdichte Schutzanzüge
Die Norm DIN EN 13034 bezieht sich auf die Mindestanforderungen an begrenzt sprühdichte Schutzanzüge des Typ 6 (Klassifizierung der Chemieschutzanzüge). Schutzbekleidung, die der Europäischen Norm entspricht, bietet in Bereichen, in denen das Risiko einer chemischen Einwirkung als eher gering bewertet wird, eingeschränkten Schutz gegen die Einwirkung von flüssigen Aerosolen, Spray und leichten Spritzern.
Anforderungen der Norm sind unter anderem die Schutzwirkung durch eine spezielle Ausrüstung des Gewebes in Verbindung mit der geforderten Verarbeitung des Anzugs, insbesondere der Nahtverarbeitung. Prüfkriterien hierfür sind unter anderem der Widerstand der Materialien gegen das Durchdringen von Flüssigkeiten und die Beständigkeit gegen das Durchdringen von Spray (siehe Prüfverfahren Spray-Test).
DIN EN 1149 – Elektrostatische Eigenschaften
Unter dem Haupttitel DIN EN 1149 „Elektrostatische Eigenschaften“ werden folgende Teile zusammengefasst:
Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstandes
Teil 2: Prüfverfahren für die Messung des Durchgangswiderstandes
Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus
Teil 4: Prüfung von Kleidung (Norm zurzeit in Arbeit)
Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktion
Bei dieser Bekleidung handelt es sich um eine elektrostatisch ableitfähige Schutzbekleidung. Durch die Bekleidung wird die elektrostatische Personenaufladung vermindert und damit auch die Entstehung von zündfähigen Entladungsfunken. Dies ist in Bereichen erforderlich, wo explosionsfähige Atmosphären auftreten können. Die Norm definiert die elektrostatischen Anforderungen an die Bekleidung zur Vermeidung der zündfähigen Entladungen.
DIN EN 1149-1 – Das Prüfverfahren der EN 1149-1 basiert auf der Ermittlung des Oberflächenwiderstandes in Ohm (je geringer der Widerstand, umso schneller können Ladungen fließen beziehungsweise abfließen). Das Verfahren kann nur bei den Materialien eingesetzt werden, die auch eine leitfähige Oberfläche haben, etwa Kohlenstoff oder Stahlfaser.
DIN EN 1149-3 – Das Prüfverfahren der EN 1149-3 misst die Geschwindigkeit des Ladungsabbaues auf 50 Prozent der Ausgangsladung (je schneller desto besser) und die Schirmdämpfungswirkung gegen das elektrische Feld (je höher desto besser).
DIN EN 1149-5 – In EN 1149-5 werden die Leistungsanforderungen an das Material und die Konstruktionsanforderungen an die Bekleidung definiert. Das Material muss entweder nach EN 1149-1 oder EN 1149-3 zertifiziert sein.
DIN EN 1073-2 – Schutzkleidung gegen partikuläre, radioaktive Kontamination
Teil 2 der Norm DIN EN 1073 regelt die Anforderungen und Prüfverfahren für unbelüftete Schutzbekleidung gegen partikuläre, radioaktive Kontamination. Der Norm entsprechende Schutzbekleidung soll den Träger vor radioaktiver Kontamination durch feste Partikel schützen.
Die Norm umfasst nicht Schutz vor ionisierender Strahlung oder Schutz von Patienten vor Kontamination durch radioaktive Substanzen bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen.
Die Leistungsanforderungen an die Schutzbekleidung verlangen unter anderem die Gewährleistung des einfachen An- und Ausziehens des Kleidungsstückes sowie ein auf ein Minimum reduziertes Kontaminationsrisiko. Die Schutzkleidung darf dabei aus einem Teil oder mehreren zusammen anzuziehenden Teilen bestehen. Schutzbekleidung nach DIN EN 1073-2 muss außerdem mit fest und dauerhaft angebrachtem Zubehör ausgestattet sein (Kapuze, Handschuhe, Galoschen, Atemwegschutz).






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