uvex Schutzbekleidung banox+ Herren Bundhose Modell 8885 kornblau, Schweißer- und Flammschutz, Größen 42 bis 64 und 90 bis 110
- Bund mit verdecktem Knopf, Eingriff mit einem Reißverschluss aus Kunststoff
- Seitentaschen und jeweils eine Gesäß- und Oberschenkeltasche mit Verschlussmöglichkeit
- dauerhaft flammhemmendes banox+ Schutzgewebe
- Farben: kornblau
- Größen: 42 bis 64 und 90 bis 110, Übergrößenzuschlag ab Größe 56 bzw. 106 +10%
- Material: 100 % Baumwolle (FR), ca. 350 g/m2
- UV-Schutzfaktor UPF 50+
- EN ISO 11611 Klasse 2-A1+A2, EN ISO 11612 A1+A2, B1, C1, E1
- Waschhinweise: 60º Waschen, nicht bleichen, Trockner 1 Punkt, 2 bügeln, Reinigung mit Perchlorethylen
- Einsatzgebiete: Schweißerarbeiten
- Hinweis: Diese Schutzbekleidung muss immer als Anzug in Kombination Jacke mit Latzhose/Bundhose getragen werden.
EN ISO 11611 – Schweißerschutzbekleidung
Schutzbekleidung für Schweißen und verwandte Verfahren gemäß EN ISO 11611 schützt den Träger vor kleinen Metallspritzern, kurzzeitigem Kontakt mit Flammen und Strahlungswärme aus dem Lichtbogen. Die Bekleidung kann geeignet sein für Personen beim Schweißen und bei verwandten Verfahren, bei denen die gleiche Art und die gleichen Gefahren auftreten. Die Schutzwirkung wird erzielt durch ein flammhemmendes Gewebe in Verbindung mit bestimmten Verarbeitungsmerkmalen, die durch die EN ISO 11611 definiert werden. Ein Prüfkriterium zur Einstufung als Schweißerschutzbekleidung ist die begrenzte Flammenausbreitung. Dabei wird das Brennverhalten des Gewebes nach dem Auftreffen einer kleinen vertikalen Flamme beurteilt.
Prüfgrundlage bildet die EN ISO 15025 (ehemals DIN EN 532), danach darf: keine Probe zu den Ober- oder Seitenkanten weiterbrennen / keine Probe Lochbildung größer 5×5 mm² aufweisen / keine Probe brennendes oder schmelzendes Abtropfen aufweisen / der Mittelwert der Nachbrennzeit darf höchstens 2 Sekunden betragen / der Mittelwert der Nachglühzeit darf höchstens 2 Sekunden betragen
Aufteilung der Schutzbekleidung in zwei Klassen
Klasse 1 (niedriger): Schutz gegen weniger riskante Schweißarbeiten, sowie Situationen mit einer geringeren Anzahl Schweißspritzern und geringerer Strahlungshitze; mindestens 15 Tropfen geschmolzenes Metall und Wärmedurchgangsindex RHTI 24 ≥ 7 s
Klasse 2 (höher): Schutz gegen riskantere Schweißarbeiten, sowie Situationen mit vielen Schweißspritzern und hoher Strahlungshitze; mindestens 25 Tropfen geschmolzenes Metall und Wärmedurchgangsindex RHTI 24 ≥ 16 s
Die Tests zur Flammausbreitung können nach zwei verschiedenen Verfahren durchgeführt werden – es besteht auch die Möglichkeit, beide Varianten zu prüfen (A1+A2).
Verfahren A – Oberflächenbeflammung: Die Flamme wird mittig an der entnommenen Probe angesetzt.
Verfahren B – Kantenbeflammung: Die Flamme wird am unteren Rand der entnommenen Probe angesetzt.
EN ISO 11612 – Schutzbekleidung für hitzeexponierte Arbeiter
Schutzbekleidung der Norm EN ISO 11612 – Bekleidung zum Schutz vor Hitze und Flammen – dient dem Schutz der Arbeiter bei kurzzeitigem Kontakt mit Flammen und vor wenigstens einer Art Hitze. Ein Prüfkriterium zur Einstufung als Schutzbekleidung für hitzeexponierte Arbeiter ist die begrenzte Flammenausbreitung nach EN ISO 15025 (ehemals DIN EN 532), analog dem Prüfkriterium der Schweißerschutzbekleidung (Code-Buchstabe A). Die Art der Hitze wird durch die Codes (B bis F) definiert. Sie kann konvektiv (Code-Buchstabe B), strahlend (Code-Buchstabe C), durch größere Aluminium- (Code-Buchstabe D) oder Eisen- (Code-Buchstabe E) Spritzer verursacht auftreten, als Kontaktwärme (Code-Buchstabe F) oder als eine Kombination dieser Formen. Neben den Code-Buchstaben werden bei dieser Schutzbekleidung die Leistungsstufen 1 bis maximal 4 angegeben. Je höher die Leistungsstufen, desto höher ist die jeweilige Schutzwirkung.
Erreicht wird die Schutzwirkung durch ein flammhemmendes Gewebe in Verbindung mit bestimmten Verarbeitungsmerkmalen.
Für den Wärmedurchgang sind zusätzliche Leistungsstufen definiert: Stufe 1: Einwirkung eines geringen wahrnehmbaren Risikos / Stufe 2: Einwirkung eines mittleren wahrnehmbaren Risikos / Stufe 3: Einwirkung eines hohen wahrnehmbaren Risikos / Ausnahme: Eine 4. Stufe gilt für die Exposition bei intensiver Strahlungshitze (siehe Code C).
Gemessen wird der Wärmewiderstand bei einer Temperatur von 180 °C (+/– 5 °C), oder optional von 260 °C (+/– 5 °C). Optional kann die vollständige Bekleidung zur Vorhersage von Verbrennungen getestet werden.






There are no reviews yet.