uvex Overall 5/6 air Einweg-Chemikalienschutzanzug Typ 5/6, leicht und luftdurchlässig, partikeldicht, für staubige Arbeitsumgebung, weiß, Gr. S – 3XL
- erstklassiger Tragekomfort durch sehr leichtes und luftdurchlässiges SMS-Material
- partikeldicht und begrenzt sprühdicht
- ideal bei warmer Arbeitsumgebung und längerer Tragedauer
- frei von lackbenetzungsstörenden Substanzen und Silikon
- Material: PP-Spinnvlies-Microfaservlies-Spinnvlies (SMS), UV-Schutzfaktor UPF 5
- Farbe: weiß
- zertifiziert nach folgenden Normen: ISO 13982-1 – Typ 5, EN 13034 – Typ 6, EN 1149-5
- Mittelfingerschlaufen gegen Hochrutschen der Ärmel
- optimaler Schutz in staubiger Arbeitsumgebung
- optimaler Schutz durch selbstklebende Reißverschlussblende
- antistatische Eigenschaften
- Komfort-Merkmale – hervorragendes Feuchtigkeitsmanagement / optimaler Sitz dank Gummizug in der Taille / Bewegungsfreiheit dank Zwickeleinsatz im Schrittbereich / dreiteilige Kapuze für gute Passform und stets uneingeschränkte Sicht / sichere und angenehme Abschlüsse dank Gummizügen an Kapuze, Armen und Beinen
- Einsatzgebiete: Umgang mit staub- und pulverförmigen Chemikalien / Arbeiten mit Asbest / Glasfaser-, Keramikfaser- und Kunstharzproduktion und -verarbeitung / Holz- und Metallverarbeitung / Baugewerbe / Automobilindustrie / Schleif- und Polierarbeiten / Zementherstellung / Steinbruch- und Minenarbeiten / Sanierungen und Renovierungen / Pharmaindustrie / Wartungsarbeiten
ISO 13982-1 – Partikeldichte Schutzanzüge
Die Europäische Norm ISO 13982 regelt die Mindestanforderungen an Chemieschutzanzüge des Typ 5. Dies umfasst Ganzkörperschutzanzüge, die den Träger gegen Partikel (Teilchen) und Aerosole fester Chemikalien schützt.
Die in der Norm spezifizierten Kleidungsstücke bedecken den Rumpf, die Arme und die Beine (mit oder ohne Haube beziehungsweise Fußschutz). Die teilchendichte Chemikalienschutzkleidung muss widerstandsfähige Eigenschaften gegen die Penetration schwebender fester Teilchen (Schwebstaub) aufweisen, um seinen Träger ausreichend zu schützen.
DIN EN 13034 – Begrenzt sprühdichte Schutzanzüge
Die Norm DIN EN 13034 bezieht sich auf die Mindestanforderungen an begrenzt sprühdichte Schutzanzüge des Typ 6 (Klassifizierung der Chemieschutzanzüge). Schutzbekleidung, die der Europäischen Norm entspricht, bietet in Bereichen, in denen das Risiko einer chemischen Einwirkung als eher gering bewertet wird, eingeschränkten Schutz gegen die Einwirkung von flüssigen Aerosolen, Spray und leichten Spritzern.
Anforderungen der Norm sind unter anderem die Schutzwirkung durch eine spezielle Ausrüstung des Gewebes in Verbindung mit der geforderten Verarbeitung des Anzugs, insbesondere der Nahtverarbeitung. Prüfkriterien hierfür sind unter anderem der Widerstand der Materialien gegen das Durchdringen von Flüssigkeiten und die Beständigkeit gegen das Durchdringen von Spray (siehe Prüfverfahren Spray-Test).
DIN EN 1149 – Elektrostatische Eigenschaften
Unter dem Haupttitel DIN EN 1149 „Elektrostatische Eigenschaften“ werden folgende Teile zusammengefasst:
Teil 1: Prüfverfahren für die Messung des Oberflächenwiderstandes
Teil 2: Prüfverfahren für die Messung des Durchgangswiderstandes
Teil 3: Prüfverfahren für die Messung des Ladungsabbaus
Teil 4: Prüfung von Kleidung (Norm zurzeit in Arbeit)
Teil 5: Leistungsanforderungen an Material und Konstruktion
Bei dieser Bekleidung handelt es sich um eine elektrostatisch ableitfähige Schutzbekleidung. Durch die Bekleidung wird die elektrostatische Personenaufladung vermindert und damit auch die Entstehung von zündfähigen Entladungsfunken. Dies ist in Bereichen erforderlich, wo explosionsfähige Atmosphären auftreten können. Die Norm definiert die elektrostatischen Anforderungen an die Bekleidung zur Vermeidung der zündfähigen Entladungen.
DIN EN 1149-1 – Das Prüfverfahren der EN 1149-1 basiert auf der Ermittlung des Oberflächenwiderstandes in Ohm (je geringer der Widerstand, umso schneller können Ladungen fließen beziehungsweise abfließen). Das Verfahren kann nur bei den Materialien eingesetzt werden, die auch eine leitfähige Oberfläche haben, etwa Kohlenstoff oder Stahlfaser.
DIN EN 1149-3 – Das Prüfverfahren der EN 1149-3 misst die Geschwindigkeit des Ladungsabbaues auf 50 Prozent der Ausgangsladung (je schneller desto besser) und die Schirmdämpfungswirkung gegen das elektrische Feld (je höher desto besser).
DIN EN 1149-5 – In EN 1149-5 werden die Leistungsanforderungen an das Material und die Konstruktionsanforderungen an die Bekleidung definiert. Das Material muss entweder nach EN 1149-1 oder EN 1149-3 zertifiziert sein.






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